Maklerbestand. Wert direkt berechnen

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Sie möchten wissen, was Ihr Bestand überschlägig wert ist? Mit dieser Anwendung können Sie den Bestandswert in zwei Minuten berechnen!

Bitte beachten Sie, dass es sich natürlich nur um eine überschlägige Berechnung handeln kann.

Verkauf ist meist keine gute Lösung

Der Verkauf eines Maklerbestands bzw. des Kundenbestands ist meist eine schlechte Lösung. Es kommt oft zu rechtlichen Problemen, finanziell lohnt sich der Verkauf eines Maklerbestands meist nicht. Wer seinen Bestand z.B. für zwei Jahrescourtagen verkauft, macht ein schlechtes Geschäft. Oft wird für einen Maklerbestand deutlich unter zwei Jahrescourtagen bezahlt, dann kommt noch die Steuer. Unserer Ansicht nach ist der Verkauf eines Maklerbestands deshalb ein schlechtes Geschäft.

Bestand durch Dritte verwalten lassen

Es gibt Marktteilnehmer, die Ihnen anbieten Ihren Bestand zu verwalten. Wenn Sie über so etwas nachdenken sollten Sie sich beraten lassen, ob die Verwaltungskosten  Ihres Maklerbestands durch einen Dritten, vielleicht mehrwertsteuerpflichtig sind.

Könner und Gescheiterte

Es gibt auch Markteilnehmer, die als Makler gescheitert sind und Ihr Heil nun in der Betreuung von Ihrem Maklerbestand suchen. Achten Sie darauf, sich nur mit Partnern einzulassen, die ihr Geschäft verstehen. Wer es nicht kann, wird es auch nicht lernen!

Faktoren die den Wert eines Maklerbestands beeinflussen

Falls Sie sich wundern wie das Berechnungsergebnis zu Ihrem Maklerbestand zustande kommt, geben wir hierzu ein paar Erklärungen. Wenn Sie z.B. einen Geschäftsführer, eine Vollzeitkraft und eine Teilzeitkraft zur Bearbeitung Ihres Maklerbestands haben, dann benötigt ein Käufer dieses Personal auch. Demzufolge kürzen wir die Courtageeinnahmen aus Ihrem Maklerbestand um die Kosten und nehmen für die Personalkosten einfach Durchschnittswerte an. Wenn Sie heute einen Geschäftsführer haben, der zwar Einnahmen hat aber nichts für Ihren Maklerbestand tut, dann können Sie diesen bei der Berechnung des Werts Ihres Maklerbestands weglassen.

Unterschiedliche Werte je Sparte

Ein Maklerbestand dessen Einnahmen z.B. ausschließlich auch Bestandspflegeprovisionen für private Krankenversicherungen stammen, ist mehr wert, als ein Maklerbestand, dessen Einnahmen aus Lebensversicherungen stammen. Die ersten Provisionen werden steigen und lange halten, die LV Courtagen werden mit Erreichen des Ablaufdatums entfallen. Der Wert eines Maklerbestands ist daher auch abhängig von der Sparte, aus der die Einnahmen aus dem Maklerbestand stammen.

Wissenswertes für Versicherungsmakler

Welche Gesellschaftsform ist die richtige?

Eines ist klar. Mit einer GmbH hat man es deutlich leichter, wenn man ein Versicherungsmakler-Unternehmen übergeben oder verkaufen möchte. Das liegt ganz einfach daran, dass die vertraglich Bindung nicht direkt zwischen Ihnen und einem Kunden, sondern zwischen der Versicherungsmakler-Gesellschaft und dem Kunden besteht. Insofern wird z.B. bei einem Verkauf einer Versicherungsmakler-GmbH zu keinen Problemen kommen. Beim Verkauf einer Einzelfirma entstehen Herausforderungen, die sich aus dem Bundesdatenschutzgesetz ergeben.

Klar ist aber auch, dass eine Versicherungsmakler-GmbH deutlich mehr Aufwand und deutlich höhere Kosten verursacht.

Was passiert mit dem Bestand, wenn der Versicherungsmakler stirbt?

Bei einer Einzelfirma ist davon auszugehen, dass der Versicherungsmakler-Bestand und die daraus resultierenden Courtageeinnahmen verloren sind. In § 673 BGB ist geregelt, dass der Vertrag eines Beauftragten „im Zweifel“ erlischt.

Stirbt der Makler, so hat der Versicherer ein mächtiges Problem. Tritt z.B. die Witwe des Maklers an den Versicherer heran und bittet um Übertragung des Versicherungsmakler-Bestands auf XY, so kann der Versicherer diesem Wunsch nur nachkommen, wenn er sich gleichzeitig strafbar macht, indem er gegen das Bundesdatenschutzgesetz verstößt. Da Datenschutzverstöße direkt dem Vorstand angelastet werden und diese empfindliche Folgen nach sich ziehen können, wird der clevere Vorstand versuchen, derartige Straftaten zu verhindern.

Versicherer werden i.d.R. neue Vollmachten von allen Kunden einfordern. Dass dies in der Praxis kaum funktioniert, sieht der Versicherer nicht als sein Problem.

Schon alleine die Einholung einer neuen Vollmacht des Versicherungsmaklers, kann als Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz gesehen werden. Denn der Makler ist ja nicht mehr am Leben und die Person die die Vollmacht verschickt oder überbringt, ist nicht legitimiert die zur Überbringung notwendigen Daten einzusehen.

Wenn die Übertragung des Versicherungsmakler-Bestands nicht funktioniert, übernimmt er diesen eben in die eigene Betreuung.

Diese Probleme gelten wie bereits erwähnt für die Einzelfirma. Bei einer Versicherungsmakler-GmbH existieren diese Probleme nicht, die GmbH wird einfach vererbt.

Warum sinken die Preise für Maklerbestände immer weiter?

Die Bezahlung von 3 Jahrescourtagen war vor Jahren durchaus keine Seltenheit. Heute gibt es derartige Zahlungen praktisch gar nicht mehr. Heute bewegen wir uns oft bei 1,5 Jahrescourtagen und manchmal sogar deutlich darunter. Viele Bestände finden gar keinen Käufer.

Die Datenschutzproblematik erschwert das Handling bei Bestandsverkäufen. Zudem sind die Kunden heute wechselwilliger, bei Bestandsverkäufen kommt es daher häufig zu Bestandsverlusten von 30% im ersten Jahr. Vor allem bei Beständen mit niedriger Vertragsdurchdringung, ist die Wechselbereitschaft der Kunden logischerweise sehr hoch.

Der Erwerber eines Maklerbestands übernimmt auch die Haftungsrisiken. Die meisten Maklerbestände bergen eine Vielzahl von Haftungsrisiken, die von einem Erwerber kaum zu beseitigen sind. Was der Makler über Jahrzehnte versäumt hat, kann ein übernehmender Makler, der die Kunden gar nicht kennt, nicht einfach und zügig beseitigen.

Lohnt sich der Verkauf eines Maklerbestands überhaupt?

Aus unserer Sicht ist ein Bestandsverkauf ein schlechtes Geschäft. Nehmen wir einfach mal einen Bestand mit einer Jahrescourtage von 100.000 Euro. Nehmen wir weiter an, dass wir einen Verkaufspreis von 200.000 Euro erzielen können. Dann bleiben nach Steuer ca. 100.000 Euro übrig.

Nehmen wir weiter an, dass der Verkäufer 65 Jahre alt ist und noch 20 Jahre lebt. Zinsen vergessen wir und nehmen an, dass die Inflation die Zinsen ausgleicht. Also teilen wir 100.000 Euro durch 20 Jahre und dann durch 12 Monate, dann kommen wir auf eine monatliche Rente von 416 Euro. Das ist unserer Ansicht nach kein Geschäft.

Nehmen wir an, der Makler hätte sich auf ein Geschäft mit uns eingelassen. Dann würden wir ihm lebenslang 4.166 Euro überweisen, also immerhin das Zehnfache!

Wie sollte man heute agieren?

Wir können Ihnen nur raten, die eigene Firma unverzüglich auf den Prüfstand zu stellen. Sie sollten sich folgende Fragen stellen:

  1. Wie hoch ist meine Vertragsdurchdringung, d.h. wie viele Verträge haben meine Kunden im Durchschnitt bei mir?
  2. Sind meine Bestände saniert oder vernachlässige ich meine Aufgabe als Versicherungsmakler?
  3. Wie stark ist das Unternehmen von mir selbst abhängig, d.h. was passiert, wenn ich für längere Zeit ausfalle.
  4. Ermitteln Sie Ihren Stundenlohn, indem Sie den Provisionsumsatz durch die eingesetzte Zeit teilen. Reicht der Stundensatz, um einen potenziellen Nachfolger zu beschäftigen?

Falls Sie Missstände erkennen, sollten Sie diese schnellstmöglich beseitigen. Sie laufen ansonsten Gefahr, dass Ihr Einkommen zu Lebzeiten immer weiter fällt und hinterlassen im schlimmsten Fall einen wertlosen Bestand. Sprechen Sie ggf. mit uns, wir haben Vergleichszahlen und können Ihnen leicht aufzeigen, wo ggf. Optimierungspotenzial schlummert.

Wir bieten Ihnen heute bereits Modelle an, die alle Ihre Probleme lösen. Allerdings setzen unsere Modelle Ihre Bereitschaft voraus, bisherige Herangehensweisen in Frage zu stellen und offen zu sein für eventuell notwendige Änderungen. Unter diesen Voraussetzungen können Sie davon ausgehen, dass Sie Ihr Einkommen deutlich erhöhen und Ihre Courtageeinnahmen über den Tod hinaus absichern.

Wenn Sie an einem Gespräch interessiert sind, klicken Sie einfach hier.

Wert des Versicherungsmakler Unternehmens

Diese Frage scheint für Viele sehr schwierig zu sein. Bei näherer Betrachtung erkennt jeder, der als Versicherungsvertreter oder als Versicherungsmakler tätig ist, welche Kriterien den Wert eines Versicherungsmaklerbestands beeinflussen.

Da Versicherungsvertreter keine Kundenbestände haben, die ihnen selbst gehören, lassen wir die Versicherungsvertreter nachfolgend außen vor und kümmern uns lediglich um die Bestände der Versicherungsmakler.

Die Vertragsdurchdringung

Versicherungsmakler die je Kunde viele Verträge haben, werden bei einem Unternehmensverkauf höhere Werte erzielen. Dies liegt daran, dass hier stabilere Kundenbeziehungen bestehen, als es dies bei Unternehmen mit niedriger Vertragsdurchdringung der Fall ist. Hochspezialisierte Versicherungsmakler lassen wir bei dieser Betrachtung außen vor und betrachten diese als Ausnahme.

Versicherungsmakler die im Privatkundenbereich z.B. 6 Verträge je Kunde haben, werden i.d.R. deutlich niedrigere Kosten haben. Zieht ein Kunde z.B. um, dann wird dieser formale Akt deutlich günstiger abgewickelt werden können, als bei einem Versicherungsmakler mit 2 Verträgen je Kunde.
Maßnahmen im Bestand werden deutlich erfolgreicher sein. Schließlich ist das Vertrauen größer, die Kundenbindung ist stärker.
Die Fluktuation wird deutlich geringer sein. Kündigungen und Anbieterwechsel sind bei stabilen Kundenbeziehungen deutlich geringer. Die Kontaktfrequenz ist automatisch höher, was wiederum das Vertrauen stärkt und sich positiv auf alle Bereiche auswirkt.
Die Weiterempfehlungsquote wird erheblich höher sein.
Sofern die Versicherungsmakler sorgfältig arbeitet, wird er die Umstände nutzen und auch sorgfältig auf stets sanierte Verträge achten.

Vertragssanierung

Natürlich sind auch die versicherten Risiken entscheidend für den Wert eines Versicherungsmakler – Unternehmens. Versicherungsmakler die sich nur um Neugeschäft kümmern und das Altgeschäft nie anschauen, haben enorme Haftungsrisiken in ihren Beständen.
Die Privathaftpflichtversicherung die vor 10 Jahren abgeschlossen und nie mehr angeschaut wurde, ist heute vermutlich zu teuer und hat gleichzeitig enorme Mängel. Diese Kunden zahlen also zu viel, für mittlerweile zu schlechten Versicherungsschutz, was Haftungspotenziale in mehrere Richtungen nach sich zieht.
Diesen Effekt gibt es natürlich nicht nur in der Privathaftpflicht, sondern in nahezu allen Sparten. Niemand sollte sich einreden, dass es keine Pflicht des Versicherungsmaklers gibt, sich um Altverträge zu kümmern. Natürlich gibt es diese Pflicht.
Versicherungsmakler sollten rechtzeitig dafür sorgen, die Bestände zu sanieren, die Anbieter und Produktvielfalt zu reduzieren und damit den Wert des Unternehmens zu erhöhen und gleichzeitig die Haftungsrisiken zu reduzieren. Ein versierter Käufer wird unschwer schnell erkennen, wie gut der Bestand betreut wurde.

Auswirkung der Sparteneinnahmen

Nehmen wir an, ein Versicherungsmakler ist 63 Jahre alt und erzielt einen Großteil seiner Einnahmen aus Bestandspflegeprovisionen aus LV Geschäft.
Der Käufer sollte sehr gut darauf achten, wie alt die Kunden des Maklers sind. Vermutlich sind die meisten in etwa gleich alt wie der Vermittler. Da Leben Verträge i.d.R. nicht bis zum Tod, sondern meist bis Alter ca. 65 laufen, ist davon auszugehen, dass die Bestandspflegeprovisionen demnächst wegfallen.
Erzielt ein Makler hohe Einnahmen aus der Sparte Krankenvollversicherung, dann kann er bzw. der Käufer, mit langen steigenden Beiträgen rechnen. Allerdings muss der Käufer aufgrund der steigenden Beiträge, mit relativ unzufriedenen Kunden rechnen.
Provisionen aus Autoversicherungen, vor allem bei Vermittlern mit niedriger Vertragsdurchdringung, werden bei einer Wertermittlung oft gar nicht berücksichtigt. Diese Verträge sind jährlich kündbar, der Wechselanreiz ist sehr hoch, der Kunde wird bei einem Wechsel immer immens sparen können. Ein Käufer der feststellt, dass der Versicherungsmakler die Autoversicherungen seiner Kunden nicht laufend auf den Prüfstand gestellt hat, wird die Einnahmen aus Autoversicherungen sehr zurückhaltend bewerten.

Anbieterstreuung

Je mehr Anbieter ein Versicherungsmakler im Portfolio hat, um so mehr unterschiedliche Abrechnungen bekommt er. Er wird zudem gleichartige Verträge bei unterschiedlichen Anbietern versichert haben und hierdurch seinen Aufwand und sein Haftungsrisiko deutlich erhöhen.
Sein Aufwand ist ohnehin viel höher. Er benötigt viel mehr Zeit für die Datenpflege, er wird sehr viel Zeit aufwenden um zu prüfen, ob dieser Schaden bei diesem Kunden und diesem Versicherer gedeckt ist.
Somit kann man klar sagen, dass unsanierte Bestände mit einer daraus resultierenden hohen Anbieterstreuung, deutlich weniger wert sind, als sanierte Bestände. Dies zeigt sich auch nicht erst beim Verkauf. Denn Bestände mit hoher Anbieterstreuung und niedriger Vertragsdurchdringung werden, auch bei maximalem Arbeitsaufwand, keine größeren Erträge zulassen, sondern diese verhindern.
Betrachtet man derartige Bestände realistisch, dann wird man zu dem Schluss kommen, dass diese Bestände bei einem Kauf, eigentlich gar nichts wert sind. Schließlich kauft man sich die Haftungsrisiken mit ein. Zudem wird es kaum gelingen, die wenig stabilen Kundenbeziehungen nach einem Kauf zu stabilisieren und gleichzeitig notwendige Vertragssanierungen durchzuführen.
Stellen Sie sich einen Maklerbetrieb XY mit niedriger Vertragsdurchdringung vor. Dieser Versicherungsmakler hat 80.000 Euro Bestandseinnahmen, verteilt auf 50 Anbieter. Neugeschäft macht er fast nicht, er ist komplett mit seinem Bestand beschäftigt. Im Schnitt hat er je Kunde 3 Verträge.
Würden wir den Kunden von XY fragen wo er versichert ist, würde er vermutlich nicht nur XY nennen. Schließlich hat er mehr als 3 Verträge und demnach mehrere Vermittler.
Nehmen wir weiter an, dass dieser Kunde mit insgesamt 3 Vermittlern arbeitet. Würde sich einer der 3 Vermittler richtig um ihn kümmern, würde er vermutlich alle Verträge bei diesem einen Vermittler machen und bei den beiden anderen kündigen.
Würde ein Vermittler eine Aktion zum Thema Pflegeversicherung bei diesem Kunde machen, wäre die Chance auf einen Abschluss deutlich geringer als bei einem Vermittler, der 6 Verträge bei einem Kunden hat.
Deshalb ist es logisch, dass Bestände mit niedriger Vertragsdurchdringung weniger wert sind.

Privatkunden- oder Gewerbegeschäft?

In vielen Fällen werden Versicherungsmakler die einen hohen Anteil an Gewerbegeschäft haben, höhere Verkaufspreise für ihr Unternehmen erzielen. Auch hierbei ist zu unterscheiden, welche gewerblichen Risiken versichert sind.
Versicherungsmakler die metallverarbeitende Betriebe versichern, werden hohe Einnahmen je Kunde bei niedriger Schadenfrequenz haben. Die Schadenfälle werden im Durchschnitt komplizierter sein, als z.B. bei Fuhrparkversicherungen. Die Einnahmesituation nach Kosten, wird bei metallverarbeitenden Betrieben i.d.R. deutlich besser sein, als bei Fuhrparkversicherungen.

Wie errechnet man den Wert eines Versicherungsmakler Betriebs?

Sie können den Wert Ihres Unternehmens überschlägig über diesen Link ermitteln. Der ermittelte Wert Ihres Unternehmens wird Ihnen direkt online angezeigt.

Hier können Sie den Wert Ihres Bestands überschlägig berechnen.

Je nachdem wer sich für den Kauf Ihres Unternehmens interessiert und je nachdem welche Interessen der potenzielle Käufer hat bzw. welche Ziele er verfolgt, werden die oben genannten Punkte den Wert Ihres Unternehmens für diesen Interessenten, erhöhen oder reduzieren.

Handlungsempfehlung für Versicherungsmakler

Spaß an der Arbeit ist der Garant für Erfolg. Wer seine Arbeit mit Spaß und Leidenschaft ausübt, wird zufriedene Kunden und als angenehmen Nebeneffekt ein ausreichende stabiles Einkommen, resultierend aus stabile Courtageeinnahmen haben.
Der Spaß an der Arbeit kommt meistens durch den Erfolg. Der Umgang mit zufriedenen Kunden macht einfach Spaß, also besteht die Herausforderung darin, zufriedene Kunden zu haben.
Kunden sind zufrieden, wenn man das tut, was Kunden von einem erwarten. Als Versicherungsvermittler ist es unsere Aufgabe, den Bedarf eines Kunden zu ermitteln und hierzu den Kunden zu sensibilisieren, damit der Kunde seinen Bedarf richtig einschätzen und Entscheidungen treffen kann. Diese erste Aufgabe ist die große, die Findung der passenden Produkte, ist eine verhältnismäßig leichte Aufgabe.
Wer so vorgeht, ist auch rechtlich auf der sicheren Seite. Denn diese Herangehensweise schreibt der Gesetzgeber aus gutem Grund, vor.

Respekt, Ehrlichkeit und Zuverlässigkeit sind Werte, die wir von Anderen erwarten. Wenn Sie diese Werte gegenüber Ihren Kunden leben, werden diese Ihnen vertrauen. Vertrauen wiederum ist die Basis des Versicherungsgeschäfts. Wenn Sie viele Kunden haben die Ihnen vertrauen, dann wird Ihr Geschäft funktionieren.

Trotzdem müssen Sie die o.g. Spielregeln einhalten, sonst verlieren Sie irgendwann den Überblick. Achten Sie darauf die Vielfalt möglichst gering zu halten und minimieren hierdurch die potenziellen Haftungsrisiken. Weniger Vielfalt bedeutet gleichzeitig weniger Aufwand, Sie haben dann mehr Zeit für Ihre Kunden. Mehr Zeit für Kunden bedeutet mehr Einkommen und mehr Spaß an der Arbeit. Sie merken, eigentlich ist alles ganz einfach.

Sehr wichtig ist natürlich auch Ihre technische Infrastruktur. Schlechte Prozesse, schlechte Hardware, aufwendige Software, diese Dingen können alles was Sie gut machen, ganz einfach zunichte machen. Eine schlechte Kundenverwaltungssoftware kann Ihre Kosten derart nach oben treiben, dass Sie kaum noch in der Lage sind, überhaupt Geld zu verdienen.

Insofern sollte sich jeder Versicherungsmakler hin und wieder die Zeit nehmen, das eigene Unternehmen und die eigene Arbeitsweise kritisch zu hinterfragen. Wenn Sie dann noch den Willen haben die Restarbeitszeit mit einer maximalen Zufriedenheit zu leben, dann fehlt es oft nur noch an der Bereitschaft, eingefahrene Wege zu verlassen und etwas zu ändern.

Die Handlungsempfehlung: Machen Sie es einfach!

Sichere Bestandseinnahmen

Im Durchschnitt sind Versicherungsmakler über 50 Jahre alt. Oft sind sie schon 20 oder 30 Jahre im Geschäft und haben sich ordentliche Bestandseinnahmen aufgebaut. Diese Bestandseinnahmen oder Kundenbestand ist im Prinzip das Lebenswerk des Versicherungsmaklers. Denn von diesem Kundenbestand, bzw. den Bestandseinnahmen, wird er in den meisten Fällen irgendwann leben müssen.

Umso erstaunlicher ist es, wie unbedarft viele Versicherungsmakler mit dem Kundenbestand umgehen. Würde ein anderer Selbstständiger sein Lebenswerk in Gold anlegen, dann würde er dieses Gold sicher nicht offen rumliegen lassen und sein Lebenswerk damit vielfältigen Gefahren aussetzen. Der Versicherungsmakler hingegen, setzt seine Bestandseinnahmen in der Regel vielfältigen Risiken aus.

Schon nach einigen Jahren sind die meisten Versicherungsmakler an einem Punkt angelangt, an dem sie auf der Stelle treten. Die administrativen Aufgaben rund um den Versicherungsbestand nehmen praktisch die gesamte Zeit des Versicherungsmaklers in Anspruch. Für Kunden bleibt da fast keine Zeit.

Kunden werden vernachlässigt

So kommt es, dass die Kundenbeziehungen mit der Zeit immer mehr leiden. Die Versicherungskunden fühlen sich vernachlässigt , werden misstrauisch und vergleichen dann schnell mal selbst. Wenn sie das tun, gibt es meist ein böses Erwachen. Denn die ungepflegten Policen sind natürlich nicht mehr zeitgemäß, haben zu schlechte Versicherungsbedingungen und sind fast immer zu teuer.

Haftungsrisiken entstehen

Aus dieser Situation ergeben sich Gefahren für den Versicherungsmakler und den Bestand des Versicherungsmaklers. Liest der Kunde z.B. hin und wieder die Wirtschaftswoche, Finanztest, Capital, Impulse oder schaut sich hin und wieder Fernsehsendungen zum Thema Versicherungen an, dann weiß er, dass er den Makler für sein Tun zur Verantwortung ziehen kann. Die Haftung des Versicherungsmaklers wird bei solchen „Altlasten“ zum echten Problem. Denn Unterlassungen sind weit größere Haftungsrisiko, als der Abschluss einer neuen Versicherung. Eine 10 Jahre alte Berufsunfähigkeitsversicherung mit schlechten Versicherungsbedingungen zum hohen Preis birgt allein 2 beträchtliche Haftungsrisiken:

Der zu hohe Preis muss vom Versicherungsmakler erstattet werden. Zumindest dann, wenn der Kunde gesund war und auf eine Wechselmöglichkeit nicht hingewiesen wurde.

Ein durch ein Bedingungsdetail unversicherter Schaden wird zum Schaden für den Versicherungsmakler. Der Versicherungsmakler wird die BU-Rente aus eigener Tasche bezahlen müssen, sofern er sie nicht über seine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung abdecken kann.

Was ist die Folge der Maklerhaftung?

Nehmen wir einmal an, ein Versicherungsmakler hat 2 Schadenfälle aus veralteten ungepflegten Policen. Seine Vermögensschadenhaftpflichtversicherung wird den Versicherungsschutz kündigen, weil weitere Schadenfälle absehbar sind.

Ohne Vermögensschadenhaftpflichtversicherung gibt es auch keinen Bestand. Der Verlust der Versicherung führt zum Verlust der Zulassung. Der Versicherungsmakler hat seinen Bestand von einem auf den anderen Tag verloren. Aufgrund der fehlenden Zulassung kann er auch nicht mehr handeln, d.h. er kann nicht mehr über seinen Kundenbestand verfügen. Sein gesamtes Lebenswerk, bzw. sein gesamter Kundenbestand, ist für ihn auf einen Schlag wertlos.

Der Versicherungsbestand ist vielen Gefahren ausgesetzt

Eine Anklage wegen Steuerhinterziehung hat bei vielen Vermittlern zum Bestandsverlust geführt. Oder stellen wir uns Krankheiten vor die länger dauern. Wer krank ist, kann seinen Bestand nicht betreuen. Die Courtage des Versicherungsmaklers enthält aber eine Betreuungscourtage. Demzufolge kann der Versicherer die Courtage einfach kürzen, die IHK könnte auch die Zulassung entziehen. Niemand sollte glauben, dass das nicht passiert.

„Ich arbeite generell ohne Beratungsprotokoll“

Stellen Sie sich vor, ein Versicherungsmakler verkündigt diese Botschaft bei einem Maklerstammtisch in Ulm. Einer der Kollegen wittert ein Geschäft und informiert die IHK Ulm, dass der Versicherungsmakler XY damit prahlt, permanent und vorsätzlichen gegen Berufspflichten zu verstoßen. Was soll die IHK tun, wenn Sie bei einer Prüfung feststellt, dass der Versicherungsmakler seine Berufspflicht permanent verletzt? Klar, er wird dem Versicherungsmakler die Zulassung entziehen. Auch hier wieder mit der Konsequenz, dass der Versicherungsmakler seinen Bestand einfach verliert.

Warum setzen Versicherungsmakler ihren Bestand solchen Risiken aus?

Ganz einfach. Weil sie nicht darüber nachdenken oder das Problem verdrängen. Jeder Versicherungsmakler weiß, dass er unzählige Altlasten in seinem Versicherungsbestand hat. Er weiß auch, dass die Altlasten ein großes Risiko darstellen. Er weiß nur keine Lösung.

Die Lösung ist aber einfach

Wir kennen die Risiken und können damit umgehen. Versicherungsmaklerbestände zu sanieren ist unser Tagesgeschäft. Insofern bieten wir dem Versicherungsmakler alles was er braucht, um die Sicherheit für seine Bestandseinnahmen und für sich selbst, auf ein Maximum zu erhöhen.

Nehmen Sie einfach Kontakt auf. Sie werden überrascht sein!